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Ein Projekt des EFRE Regio-Call NRW

Typologien nachhaltiger Gewerbegebiete in Südwestfalen

Genese und Zweck der sechs Typologien

Im Rahmen des Projekts wurden sechs Typologien zur Abstraktion neuer Wirtschaftsflächen entwickelt, die typische Merkmale aufgreifen, die bei der Neuentwicklung von Gewerbegebieten berücksichtigt werden. Dazu zählen unter anderem die Einbindung in bestehende Siedlungsstrukturen, die Nähe zu überregionalen Verkehrsachsen, verfügbare Flächenpotenziale sowie branchenspezifische Anforderungen.

Die Typologien dienen als konzeptionelle Orientierung und ermöglichen eine systematische Betrachtung unterschiedlicher Entwicklungsansätze. Sie verstehen sich als Inspirationsrahmen für Kommunen in Südwestfalen und darüber hinaus und eröffnen Perspektiven auf vorstellbare Lösungen, die aktuell im Kontext nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung diskutiert werden. Dabei wird deutlich, dass sich nicht jede Strategie gleichermaßen für jede Ausgangslage eignet: Standortbedingungen, Flächenverfügbarkeit und wirtschaftliche Zielsetzungen beeinflussen maßgeblich die Umsetzbarkeit.

Für jede der sechs Typologien werden zentrale Themenbereiche differenziert betrachtet und systematisch durchdekliniert. Hierzu zählen Flächensparen, etwa durch kompakte Bauweisen oder Mehrgeschossigkeit, Klimaanpassung mit Blick auf Begrünung, Regenwassermanagement und Hitzeminderung, Mobilität im Sinne multimodaler Erreichbarkeit und betrieblicher Mobilitätskonzepte, Energie durch effiziente Versorgungssysteme und erneuerbare Quellen sowie Pooling-Ansätze, die gemeinschaftliche Infrastrukturen und geteilte Dienstleistungen fördern.

Klassifikation.png

Typologie 1: Peri-urbaner Kleingewerbehof

Typologie 1_roh crop.png

Lage:

Lage angrenzend an zentralen Siedlungskörper

Größe:
1 – 10 Hektar; Grundstücke: 500 m² - 2.500 m²

Nutzungsschwerpunkt:
Gewerbe

Verkehrliche Erschließung:
Lokal, regional

  • Städtebauliche Dichte

    Mehrgeschossiges Bauen

    Flexible Erweiterungsmöglichkeiten

    Nutzungsmischung

    Geteilte Flächennutzung

    Interkommunale Zusammenarbeit

    Typologie 1_Flächensparen.png
  • Dachbegrünung

    Fassadenbegrünung

    Begleitgrün

    Grünstreifen / Frischluftschneise

    Temporäre Begrünung

    Pocket Park

    Grünfläche

    Mulden-Rigolen-System

    Regenrückhaltebecken

    Typologie 1_Klimaanpassung.png
  • Photovoltaik (Gebäude)

    Photovoltaik (Freifläche)

    Windenergie

    Geothermie (Tiefe < 100 m)

    Geothermie (Tiefe > 100 m)

    Abwärmepotentiale

    Energieverbünde und Arealnetze

    Typologie 1_Erneuerbare Energien.png
  • E-Mobilität

    ÖPNV-Anschluss

    Radverkehr

    Barrierefreiheit

    Mobilitäts-Hub

    Geteilter Parkraum

    Logistikverkehr

    Typologie 1_Mobilität.png
  • Abfallsammelstelle

    Übergreifende Ressourcenstoffströme

    Geteilte Logistik

    Logistik-Hub

    Geteilte Dienstleistungen / Infrastrukturen

    Gebietsmanagement / Akteursvernetzung

    Typologie 1_Ressourceneffizienz.png

Integriertes Konzept für Typologie 1:
Peri-urbaner Kleingewerbehof

Typologie 1 liegt direkt am Siedlungskörper und ergänzt die bestehende Stadtstruktur mit kurzen Wegen für Beschäftigte, Kundschaft und Nachbarschaft.
Flächeneffiziente Bebauung und Nutzungsmischung bündeln unterschiedliche Betriebe auf engem Raum und fördern Austausch, Kooperation und gemeinsame Infra-struktur.
Gebäudebezogene Klimaanpassung und Photovoltaik auf den Dächern verbinden ökologische Maßnahmen mit wirt-schaftlicher Nutzung und verbessern zugleich das Mikro-klima vor Ort.
Bushaltestelle, geteilte Räumlichkeiten und flexibel mietbare Flächen im Gewerbehof ermöglichen gemeinschaftliche Nutzung, reduzieren Flächenbedarf und erleichtern besonders kleinen Betrieben den Einstieg.
So entsteht ein kompakter Arbeitsort, der Ressourcen teilt, Synergien nutzt und als kleine, lebendige und produktive Erweiterung der Stadt wirkt

Typologie 1_Integration.png

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Schulungsmaterialien

Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext.

Links & Ressourcen

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Projektkoordinator Jan Philipp Peuker hat Antworten und freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail. 

Projektkoordinator

Jan-Philipp Peuker

 

FON 02931 878-137

E-Mail peuker@arnsberg.ihk.de

Website www.nawiswf.de

Jan-Philipp Peuker, Projektkoodinator
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